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Mit der Natur kann man rechnen



Eigentlich ließ es sich ganz gut leben in der zivilisierten Welt: Per Kopfdruck gingen Lichter an, Heizungen oder Kühlanlagen, Fernseher, Radios, Motoren, Computer. Alles ging fast wie von selbst; man hatte sich eingerichtet. Doch der Schein trog und es kam, wie es schon vor Jahrzehnten prognostiziert worden war: Die beinahe ausschließliche Energiegewinnung aus der Verbrennung fossiler Rohstoffe wie Kohle, Gas und Öl – sie decken noch immer über 90% des weltweiten Energiebedarfs – erwies sich zunehmend deutlicher als erschreckender Irrweg. In unvorstellbaren Mengen steigt CO² in die Atmosphäre und zerstört dort die überlebenswichtige Ozonschicht. Irreparabel. Die Folge: Naturkatastrophen nehmen drastisch zu, während die ursächlichen Rohstoffe in absehbarer Zeit nicht mehr bezahlbar sein werden. Was ist zu tun?

Die Antwort kam mit dem Wind



Die Kernenergie galt als saubere Lösung – zunächst. Denn auch hier wurden unkalkulierbare Risiken bei Betrieb, Entsorgung und Endlagerung offenbar. Der Aufruf, bewusster mit Energie umzugehen und weniger zu verbrauchen, konnte das Dilemma auf Dauer zwar nicht lösen, setzte jedoch das Umdenken und konsequente Forschen nach neuen Energiequellen in gang. Sauber sollten sie sein, und möglichst endlos zur Verfügung stehen. Die Antwort hing buchstäblich in der Luft.

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